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Firmennachrichten über Ein PSA (Pressure Swing Adsorption) Stickstoffgenerator mit einer Kapazität von 1000 Nm3/h und einem Entladedruck von 0,3 ∼ 0,6 MPa
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Ein PSA (Pressure Swing Adsorption) Stickstoffgenerator mit einer Kapazität von 1000 Nm3/h und einem Entladedruck von 0,3 ∼ 0,6 MPa

2026-05-21
Latest company news about Ein PSA (Pressure Swing Adsorption) Stickstoffgenerator mit einer Kapazität von 1000 Nm3/h und einem Entladedruck von 0,3 ∼ 0,6 MPa

Ein PSA-Stickstoffgenerator (Pressure Swing Adsorption) mit einer Kapazität von 1000 Nm³/h und einem Auslassdruck von 0,3–0,6 MPa ist ein Industriesystem, das mithilfe der Carbon Molecular Sieve (CMS)-Technologie Stickstoffgas aus Druckluft erzeugt. Diese Systeme werden häufig für die kontinuierliche Stickstoffproduktion vor Ort anstelle von Stickstoffflaschen oder der Lagerung von flüssigem Stickstoff verwendet.

1. Funktionsweise des PSA-Stickstoffgenerators
Grundlegendes Funktionsprinzip

Atmosphärische Luft enthält ungefähr:

  • 78 % Stickstoff
  • 21 % Sauerstoff
  • Geringe Mengen Argon, CO₂ und Feuchtigkeit

Das PSA-System trennt Stickstoff aus Druckluft, indem es die unterschiedlichen Adsorptionsraten von Sauerstoff und Stickstoff auf dem CMS-Material nutzt.

PSA-Prozessablauf
Luftkompressor
Luftbehälter
Lufttrockner + Filter
PSA-Türme mit CMS
Stickstoffpuffertank
Stickstoffauslass
Schritt-für-Schritt-Anleitung
Schritt 1 – Luftkompression

Mit einem industriellen Luftkompressor wird die Umgebungsluft auf etwa 0,7–1,0 MPa komprimiert.

Schritt 2 – Luftvorbehandlung

Druckluft strömt durch:

  • Vorfilter
  • Kühl- oder Adsorptionstrockner
  • Ölentfernungsfilter

Dadurch wird Folgendes entfernt:

  • Feuchtigkeit
  • Öl
  • Staubpartikel

Saubere und trockene Luft ist von entscheidender Bedeutung, da CMS durch Öl- oder Wasserverschmutzung beschädigt werden kann.

Schritt 3 – Adsorption in Turm A

Druckluft gelangt in den ersten mit CMS gefüllten Adsorptionsturm.

CMS adsorbiert:

  • Sauerstoff
  • CO₂
  • Wasserdampf

Stickstoffmoleküle dringen durch, weil sie langsamer diffundieren.

Schritt 4 – Stickstoffproduktion

Hochreiner Stickstoff verlässt den Turm und gelangt in einen Stickstoffspeichertank.

Typischer Reinheitsbereich:

  • 95 % bis 99,9995 %
Schritt 5 – Turmwechsel

Wenn Turm A gesättigt ist:

  • Turm B beginnt mit der Adsorption
  • Turm A baut den Druck ab und regeneriert sich

Dieses zyklische Umschalten wird als Druckwechseladsorption bezeichnet.

Der Prozess ist vollautomatisch und wird von einer SPS gesteuert.

2. Hauptsystemkomponenten
Luftkompressor

Bietet Druckluftversorgung.

Typische Anforderung:

  • Ölfreier oder ölarmer Schraubenkompressor
  • Druck: 0,7–1,0 MPa
Lufttrockner

Entfernt Feuchtigkeit zum Schutz des CMS.

Typischer Taupunkt:

  • ≤ −40 °C bis −45 °C
Filter

Entfernen:

  • Ölaerosole
  • Staub
  • Kohlenwasserstoffe
PSA-Türme

Zwei vertikale Gefäße gefüllt mit CMS.

Funktionen:

  • Adsorption
  • Regeneration
Kohlenstoff-Molekularsieb (CMS)

Kerntrennmaterial.

Eigenschaften:

  • Adsorbiert selektiv Sauerstoff
  • Lange Lebensdauer (5–10+ Jahre)
Stickstoffpuffertank

Stabilisiert:

  • Fließen
  • Druck
  • Reinheit
SPS-Steuerungssystem

Kontrollen:

  • Ventilumschaltung
  • Druckregulierung
  • Reinheitsüberwachung
  • Alarmsysteme

Gemeinsame SPS:

  • Siemens S7-1200 / S7-1500
3. Wichtige Betriebsspezifikationen
Parameter Typischer Wert
Stickstoffkapazität 1000 Nm³/h
Stickstoffreinheit 95 % – 99,9995 %
Ausgangsdruck 0,3 – 0,6 MPa
Luftversorgungsdruck 0,7 – 1,0 MPa
Taupunkt ≤ −45 °C
Startzeit 10–15 Minuten
Betriebsart Vollautomatisch
Stromspannung 220V / 380V / 50–60 Hz
CMS-Lebensdauer 5–10 Jahre
Betriebstemperatur 5°C – 45°C
Restsauerstoff 5 ppm – 5 %
4. Wichtige Betriebsanforderungen
Druckluftqualität

Dies ist die wichtigste Voraussetzung.

Erforderlich:

  • Sauber
  • Trocken
  • Ölfrei

Eine schlechte Luftqualität schadet dem CMS und verringert die Stickstoffreinheit.

Stabiler Luftdruck

Empfohlen:

  • 0,7–0,8 MPa Kompressoraustrittsdruck

Niedriger Druck reduziert:

  • Durchflussrate
  • Reinheitsstabilität
Richtige Belüftung

Der Generatorraum sollte Folgendes haben:

  • Guter Luftstrom
  • Wenig Staub
  • Kontrollierte Temperatur
Regelmäßige Wartung

Typische Wartung:

  • Filter austauschen
  • Rückschlagventile
  • Kompressor prüfen
  • Sauerstoffanalysator kalibrieren

Die Wartungskosten sind normalerweise niedrig (<1 % der Kapitalkosten pro Jahr).

5. Systemanforderungen für 1000 Nm³/h-Einheit
Anforderungen an den Luftkompressor

Ungefährer Druckluftbedarf:

  • 6.000–8.000 Nm³/h Druckluft
  • (je nach Reinheitsanforderung)

Eine höhere Stickstoffreinheit erfordert:

  • Mehr Druckluft
  • Größere CMS-Betten
Stromverbrauch

Typische Gesamtsystemleistung:

  • 250–500 kW
  • (hängt von der Kompressoreffizienz ab)
Platzbedarf

Eine typische Installation umfasst:

  • Kompressorraum
  • Trockner-/Filtergestell
  • PSA-Schlitten
  • Lagertank

Ungefähre Stellfläche:

  • 80–200 m²
Versorgungsanforderungen
  • Elektrisch
  • 380V / 50Hz Industriestrom
  • Kühlung
  • Luftgekühlter oder wassergekühlter Kompressor
  • Instrumentenluft
  • Für pneumatische Ventilbetätigung
6. Industrielle Anwendungen

PSA-Stickstoffgeneratoren werden häufig verwendet, weil Stickstoff:

  • Inert
  • Nicht brennbar
  • Oxidationsbeständig
Lebensmittelverpackung

Verwendet für:

  • Verpackung unter modifizierter Atmosphäre (MAP)
  • Snackverpackung
  • Kaffeeverpackung

Verhindert Oxidation und verlängert die Haltbarkeit.

Elektronikindustrie

Verwendet in:

  • Wellenlöten
  • Reflow-Öfen
  • Halbleiterfertigung

Sorgt für eine sauerstofffreie Atmosphäre.

Chemie und Petrochemie

Anwendungen:

  • Tankabdeckung
  • Spülen von Rohrleitungen
  • Explosionsschutz
Wärmebehandlung von Metallen

Verwendet für:

  • Glühen
  • Sintern
  • Ofenschutz

Verhindert die Oxidation von Metallen.

Laserschneiden

Hochreiner Stickstoff als Hilfsgas für:

  • Schneiden von Edelstahl
  • Schneiden von Aluminium
Pharmazeutische Industrie

Verwendet für:

  • Inertisierungsreaktoren
  • Verpackung
  • Feuchtigkeitsschutz
Öl und Gas

Verwendet für:

  • Spülung der Pipeline
  • Druckprüfung
  • Brandschutz
7. Vorteile von PSA-Stickstoffsystemen
Vorteile
  • Kontinuierliche Stickstoffversorgung vor Ort
  • Niedrigere Betriebskosten als Zylinder
  • Vollautomatisch
  • Hohe Reinheit erreichbar
  • Schneller Start
  • Geringer Wartungsaufwand
  • Sicherer als der Umgang mit flüssigem Stickstoff
Einschränkungen
  • Benötigt hochwertige Druckluft
  • Der Energieverbrauch des Kompressors ist erheblich
  • Die CMS-Leistung nimmt bei Kontamination ab
  • Eine höhere Reinheit verringert den Ausstoßfluss
8. Typische Steuerungs- und Sicherheitsfunktionen

Zu den modernen PSA-Systemen gehören:

  • Sauerstoffanalysator
  • Drucksensoren
  • Durchflussmesser
  • Automatische Reinheitskontrolle
  • Notabschaltung
  • Alarme für hohen/niedrigen Druck
  • SPS-Touchscreen-HMI

Zu den erweiterten Systemen können auch gehören:

  • Fernüberwachung
  • SCADA-Integration
  • IoT-Diagnose
9. PSA vs. Membran-Stickstoffgenerator
Besonderheit PSA Membran
Reinheit Bis zu 99,9995 % Normalerweise <99,5 %
Kapazität Mittel bis sehr groß Klein bis mittel
Energieeffizienz Besser bei hoher Reinheit Besser bei geringer Reinheit
Komplexität Mäßig Einfach
Am besten für Industrielle hohe Reinheit Allgemeine Verwendung bei geringer Reinheit