Stickstoffgas wird in vielen Industriezweigen eingesetzt, darunter in der Lebensmittelkonservierung, der Elektronikfertigung und der Öl- und Gasverarbeitung. Ein weiterer Bereich, in dem Stickstoff nützlich ist, sind Laserschneidvorgänge. Dieser Artikel erklärt, wie Stickstoff zu präzisen Schnitten beiträgt, Oxidation verhindert und die betriebliche Leistung sowohl beim Laser- als auch beim Plasmaschneiden verbessert.
Was ist Laserschneiden?
Laserschneiden ist ein industrielles Fertigungsverfahren, bei dem ein Hochleistungslaserstrahl zum Schneiden von Materialien wie Kohlenstoffstahl, Edelstahl, Titan und Aluminium verwendet wird. Zur Unterstützung dieses Prozesses wird häufig ein Hilfsgas zugeführt. Das Gas hilft bei der Materialentfernung, verbessert die Schnittkantenqualität und hält Verunreinigungen von empfindlichen Komponenten fern.
Gängige Gase beim Laserschneiden
Laserschneidsysteme verwenden verschiedene Gase:
Das gewählte Gas hängt vom zu bearbeitenden Material, den Kostenfaktoren und den gewünschten Schnittmerkmalen ab. Stickstoff wird oft für Edelstahl und Aluminium gewählt, da er nicht mit heißen Oberflächen reagiert.
CO₂-Laser vs. Faserlaser
Faserlaser gewinnen in der Metallbearbeitungsindustrie an Popularität. Im Vergleich zu CO₂-Lasern bieten Faserlaser:
Was ist Plasmaschneiden?
Plasmaschneiden verwendet einen Strahl aus ionisiertem Gas, der mit einem elektrischen Lichtbogen kombiniert wird, um Metall zu schmelzen und wegzudrücken. Wenn Stickstoff in diesen Systemen verwendet wird, erzeugt er sauberere Schnitte mit weniger Hitzeschäden, insbesondere bei Edelstahl und anderen leitfähigen Metallen.
Verwandter Blog: BENÖTIGT EIN PLASMASCHNEIDER EINEN LUFTENTFEUCHTER?
Warum Stickstoff beim Laserschneiden verwenden?
Stickstoff unterstützt das gasunterstützte Laserschneiden auf verschiedene Weise:
1. Sauberes Schneiden
Da Stickstoff inert ist, verursacht er keine Oxidation. Das Ergebnis sind saubere, gratfreie Kanten, insbesondere bei der Bearbeitung von Edelstahl und Aluminium.
2. Laserstrahlreinigung
Das Leiten von Stickstoff durch den Laserstrahlweg hilft, Sauerstoff und Verunreinigungen zu entfernen. Dies unterstützt eine gleichbleibende Strahlqualität und gleichmäßigere Schnitte.
3. Verhinderung von Oxidation
Stickstoff verdrängt Sauerstoff an der Schnittfläche, was Rost und Verfärbungen verhindert. Dies ist hilfreich, wenn Teile lackiert, geschweißt oder ein sauberes Aussehen erfordern.
Verbesserte Schnittergebnisse mit Stickstoffunterstützung
Die Verwendung von Stickstoff oder Luft als Hilfsgas bietet folgende Vorteile:
Kann ich meinem aktuellen Laserschneidsystem einen Stickstoffgenerator hinzufügen?
Ja – die meisten Stickstoffgeneratoren vor Ort sind für die flexible Installation neben bestehenden Geräten ausgelegt.
Warum eine Stickstofferzeugung vor Ort wählen?
Für Betriebe, die große Mengen an Laserschneidarbeiten durchführen, ist die Stickstofferzeugung vor Ort eine praktische und kostensparende Lösung.
Ein Stickstoffgenerator für das Laserschneiden liefert:
Die Verwendung eines Stickstoffgenerators für das Laserschneiden hilft, die Unabhängigkeit zu verbessern, Wartezeiten zu verkürzen und die Gasverwaltung zu vereinfachen.
Stickstoffreinheit und Leistung
Laserschneidsysteme profitieren am meisten von Stickstoff mit hoher Reinheit. Verunreinigungen im Hilfsgas können zu Verfärbungen, Spritzern oder Oxidation auf den Schnittflächen führen. Ein Stickstoffgenerator für das Laserschneiden kann konstant Gas mit den erforderlichen Reinheitsgraden für das Schneiden von Edelstahl-, Titan- und Aluminiumteilen für Konsum- und Industrieprodukte liefern.
Generatorspezifikationen
Typische Merkmale eines Stickstoffgenerators für das Laserschneiden sind:
Diese Systeme sind oft auf Skid montiert für eine schnelle Installation und Mobilität in bestehenden Produktionsumgebungen.